Die überparteiliche Idee der Freiheit Teil 2

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Die überparteiliche Idee der Freiheit Teil 1

Nachdem die FDP eine Wahlniederlage nach der anderen einstecken musste und zuletzt aus den Landtagen in Thüringen und Sachsen hinausgeflogen ist, drängt sich immer mehr die Frage auf, ob der Liberalismus überhaupt eine parlamentarische Vertretung braucht oder ob er sich nicht besser in einem überparteilichen Spektrum weiter entwickeln lässt. Einer der Protagonisten, die diese Ansicht vertreten, heißt Christian Zulliger, kommt aus der Schweiz und leitet den Hayek-Club Zürich.

 

Am 25.10.2014 war Christian Zulliger beim Hayek-Club Ulm zu Gast und erläuterte seine Vision von einem apolitischen, rein werteorientierten liberalen Netzwerk, das eigene und fremde Projekte initiert und unterstützt, sofern es sich dabei um Aktionen handelt, die alle möglichen Formen von Zwang kritisieren und am Liebsten abschaffen wollen. So werden durch die in einer informellen Szene organisierten schweizerischen Liberalen derzeit Referenden und Initiativen unterstützt, die die schweizerische Variante der GEZ (Billag) abschaffen wollen oder darauf drängen, dass die schweizerische Nationalbank SNB den Franken wieder mit einer 20 prozentigen Golddeckung absichert. Aber nicht nur das, es wird sorgsam darauf geachtet, dass vielversprechende Talente entdeckt und gefördert werden.

 

Die Aktionen der schweizerischen Aktivisten erstrecken sich auf nahezu alle gesellschaftlichen Ebenen. Pragmatisch und strategisch werden Kooperationen eingegangen und Projekte angeschoben, die alle das selbe Ziel haben: Staatlichem Zwang und Einschränkungen der Freiheits- und Bürgerrechte entschlossen entgegen zu treten.

 

Hier die Links zu zwei von mehreren Initiativen des schweizerischen liberalen Netzwerks:

 

http://m.welt.de/finanzen/geldanlage/article133641050/Schweizer-Goldinitiative-bedroht-Waehrungsgefuege.html

http://www.schweizervolksinitiativen.ch/details.php?sEintragId=393&bogen=true

 

Wer den Vortrag von Christian Zulliger verpasst hat, kann sich über den nachfolgenden Link eine Aufzeichnung seines Vortrags anschauen, den er anlässlich einer Tagung des Vereins Liberale Zukunft am 03.10.2014 in Kassel gehalten hat:

 

https://www.youtube.com/watch?v=2wOnQ_WRhAI

 

Am 28.11.2014 wird das Thema "Die überparteiliche Idee der Freiheit" mit einem zweiten Teil fortgesetzt. Der Leiter des Hayek-Clubs Ulm, Wolfgang Baumbast, berichtet bei dieser Veranstaltung über die außerparlamentarische liberale Szene im deutschen Raum.

 

Nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Deutschland ist innerhalb der liberalen Welt viel in Bewegung geraten. Neue Vereine und Think Tanks haben sich gegründet. An der Gründung von gleich drei neuen Vereinen, die bundesweit aktiv sind, war Baumbast unmittelbar beteiligt. Er ist wie Zulliger ein energischer Verfechter des außerparlamentarischen Liberalismus. Über strategische Allianzen und Kooperationsvereinbarungen soll nach Baumbasts Vorstellungen auch in Deutschland dem Liberalismus zu mehr gesellschaftlicher Akzeptanz verholfen werden. Obwohl diese Bewegung erst an ihrem Anfang steht, sind bereits erste Ansätze erkennbar. Es bleibt also spannend!

 

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Es ist lange nichts passiert

Es ist lange nichts passiert auf dieser Seite und im Club. Das soll sich nun aber ändern. Mit neuem Schwung und modernerem Design nehmen wir Anlauf zu einem erfüllteren Clubleben. Gerne nehmen wir bei dieser Gelegenheit etwas Anschubhilfe von unseren Freunden aus Zürich in Anspruch. Der Leiter des Hayek-Clubs Zürich Christian Zulliger kommt am 25.10.2014 nach Ulm. Er hat ein ganzes Bündel an Maßnahmen und Strategien im Gepäck, mit deren Hilfe sich die liberale Idee der Freiheit in die Gesellschaft hineintragen lässt. In der Schweiz wendet er seine Strategien bereits seit Langem erfolgreich an. Ein Modell auch für Deutschland? Das werden wir im Anschluss an sein Referat diskutieren.

Ich lade Sie daher alle ganz herzlich zum Vortrag von Christian Zulliger am

 

25.10.2014

19:00 Uhr

Hotel Ulmer Stuben,

Adolph-Kolping-Platz 11, 89073 Ulm

 

ein.

Thema:

"Die überparteiliche Idee der Freiheit"

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Wir geben uns eigene Statuten.

Bei unserer zweiten Zusammenkunft am 25.07.2013 haben sich alle Anwesenden darauf geeinigt, dass wir unser Clubleben nicht nach den starren Vorschriften des Vereinsrechts ausrichten wollen.

Ohne jegliche Regeln wollen wir unseren Club allerdings auch nicht führen. Daher haben wir uns dazu entschlossen, den Hayek-Club-Ulm als nicht eingetragenen Verein zu organisieren. Das bedeutet, dass wir eigene Statuen entwickeln werden. In diesen Statuten soll zum Beispiel festgelegt werden, welche Funktionen eingerichtet werden und wie die Mitgliedschaft definiert wird. Da wir nicht an die Vorgaben des Vereinsrechts gehalten sind, können wir unser Regelwerk auf die eigenen Ziele und Zwecke hin ausrichten.

 

Wir haben ein dreiköpfiges Team bestimmt, das zunächst einen vorläufigen "Satzungsentwurf" formuliert. Anschließend werden wir diesen Entwurf zur Diskussion stellen und in seiner endgültigen Form zur Abstimmung bringen.

 

Die nächste Zusammenkunft ist für Anfang September geplant.

 

Ab Oktober sollen erste Veranstaltungen durchgeführt und damit unser Club mit Leben erfüllt werden.

 

 

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Gründungsakt Nummer zwei

Liebe Freundinnen und Freunde des Liberalismus,

 

nachdem wir am 06.06.2013 in Anwesenheit von Prof. Dr. Habermann in einem ersten Akt den Hayek-Club Ulm gegründet haben, geht es nun darum, in einem zweiten Akt dieser Initiative Form und Struktur zu verleihen und sie mit Leben zu füllen.

 

Ich habe für Donnerstag, den 25.07.2013 das Nebenzimmer im Hotel Ulmer Stuben, Zinglerstr. 1, 89073 Ulm, reservieren lassen. Dort wollen wir uns um 19.00 Uhr treffen und unsere Vorstellungen über ein niveauvolles Clubleben austauschen.

 

Von meiner Seite aus sind folgende Tagesordnungspunkte geplant:

 

1. Diskussion über die künftige Clubstruktur

            Welche Organisationsform ist für unsere Belange am
            geeignetsten?

            a) Loser Zirkel (Debattier-Club)

            b) Nicht eingetragener Verein mit eigenen Statuten (Satzung,
                Beitragsordnung)

            c) Eingetragener Verein

 

2. Abstimmung über die vorgenannten Alternativen

 

3. Wahl einer Kommission zur Ausarbeitung der für notwendig erachteten Regelwerke

 

4. Aktivitäten für die kommenden Monate

 

5. Sonstiges

 

Wünsche und Anregungen können noch jederzeit in die Tagesordnung aufgenommen werden.

 

 

 

 

Mit liberalem Gruß

 

 

Wolfgang Baumbast






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